Denise May

Denise May

Foto: S. Porthmann

Theater hat mich erst wirklich interessiert als in den siebziger Jahren neue Impulse des freien Spiels in der etablierten und erstarrten Theaterwelt aufgegriffen wurden. Eine breite Bewegung von Amateuren begann durch die Bildung von „Freien Theatergruppen“ die Theaterszene neu zu beleben. Die Aera des Fools-Theaters und des Freien Improvisationstheaters hatte begonnen, sich durchzusetzen.

Als ich 1982 mit dieser Welt in Kontakt kam, erfasste mich eine große Begeisterung, die mich bis heute begleitet. Innerhalb einer dreijährigen Theaterpädagogischen Ausbildung, an der verschiedene LehrerInnen dieser neuen Theaterbewegung beteiligt waren, begegnete mir die Figur des Clowns, mit der ich in den
nachfolgenden Jahren viele lebensbejahende, positive Impulse erleben sollte.

Neben meiner therapeutischen Arbeit begann ich 1985 mit Sommererlebniswochen und Kursen speziell zur Figur des Clowns Trainings anzubieten.

Der spielerisch verstärkte Körperausdruck durch das ClownSein, der Humor und die tiefe Weisheit, die darin liegt, über sich selbst liebevoll lächeln zu können, und die Erkenntnis, wie perfekt das Unperfekte sein kann, hat mein Herz besonders erwärmt und mir das nötige Power verliehen, 2002 eine (Aus)Bildung zu kreieren.

In der Hauptsache dient die Bildung der Selbsterkenntnis, da für mich das Erkennen und das Akzeptieren des Ich’s authentisch künstlerischen Ausdruck erst hervorbringen kann. Besonders wichtig ist mir auch, Sinnfragen und Weisheitsaspekte des ClownSeins zu verdeutlichen. Das ist auch die Grundlage für die in Klinik und anderen sozialen Einrichtungen arbeitenden Clowninnen, die in besonderer Weise Empathie und Beziehungsfähigkeit lernen zu stärken.

Ich freue mich, dass ich vielen Menschen Unterstützung geben
kann bei der Entdeckung ihres kreativen, freudvollen Potenzials,
das sich Clownin nennt.

Zu meinen Qualifikationen im Einzelnen